NEW YORK - was macht diese Stadt so einzigartig? Wie lebt, wie studiert & wie arbeitet es sich hier? Warum ist New York meistens grossartig, eine Stadtflucht ab & zu aber unausweichlich? Und - sind 10 Monate genug, um diese Stadt wirklich zu entdecken?

Wir sind dabei, Antworten auf diese Fragen zu finden...


Mittwoch, 1. Juni 2011

Mai 2011

Time flies when you're having fun! Bereits liegen 10 Monate New York hinter uns. Und das heisst – leider – Abschied nehmen von dieser eindrücklichen Stadt und dieser aufregenden Zeit.


"Congratulations!" So wurde ich (Mi) von zahlreichen New Yorkern auf meinem Weg zu den Abschlussfeiern in der Graduation-Robe begrüsst. Die Zeremonien waren AWESOME! Superlative pur, wie wir es uns von den Amis gewohnt sind. Die erste Feier im riesengrossen Yankees-Stadion, mit Bill Clinton als Gastredner. Die zweite Feier im historischen Beacon Theatre mit Fanfarenklängen. Nebst den offiziellen Festlichkeiten haben wir "Studenten" natürlich auch dafür gesorgt, dass wir die letzten gemeinsamen Stunden in gebührender Partylaune zusammen verbringen konnten.


Vor 10 Monaten haben wir unseren Blog mit einigen Fragen eröffnet, nun schliessen wir ihn mit den Antworten dazu:

Was macht diese Stadt so einzigartig? Die New Yorker. Weil sie auf engem Raum zusammen wohnend, aus allen Teilen der Welt stammend, jede Hautfarbe tragend, eine bemerkenswerte Toleranz leben und mit Lebensfreude und Offenheit durch den Alltag gehen!

Wie lebt es sich in New York? (Fast) wie daheim. Weil unsere Neighbourhood, das Village, auch tatsächlich den Charakter eines Dorfes hat und uns der Besitzer unseres Lieblings-Sushi-Restaurants per Handschlag auf dem Trottoir grüsst, uns der Supermarkt-Manager zuwinkt und wir regelmässig auf bekannte Gesichter treffen, oft NYU-Studenten.

Wie studiert es sich in New York? In einer einzigartigen Atmosphäre. Weil man auf dem Weg von zuhause zur Uni tagtäglich Village-Luft schnuppern und in diesen zwei Semestern weltweite Freundschaften schliessen kann.

Wie arbeitet es sich in New York? Mit guten Aussichten. Weil nebst dem sehr sympathischen Arbeitsteam und dem spannenden Einblick in die Standortförderung das tägliche Highlight der Blick aus dem 30. Stockwerk über Midtown New Yorks war!

Warum braucht es ab und zu eine Stadtflucht? Um Landluft zu schnuppern. Um in die Weite zu blicken. Und um zu realisieren, wie sehr wir New York vermissen :-).

Und: sind 10 Monate genug, um diese Stadt wirklich zu entdecken? Auch wenn unsere Entdeckungsreise lang, intensiv und ausgiebig war, ist die Antwort klar "Nein".

Es gibt einige New Yorker Eigenheiten, die wir vermissen werden, auch wenn sie einige Male ein Kopfschütteln hervorriefen. Hier ein paar Müsterchen:
Die knöcheltiefen Pfützen am Strassenrand nach jedem Regenguss; der inflationäre Gebrauch von Standing Ovations nach Broadway Aufführungen; die „Employees must wash hands“ Tafeln in den Restrooms; die Bereitschaft der New Yorker, in einer meterlangen Warteschlange manchmal über 60 Minuten auszuharren, nur um in ein Restaurant zu gelangen, das einen speziellen Ruf geniesst; die unübersehbaren Kalorienangaben hinter den Take-Away-Menus; das übereifrige Servicepersonal, das die Teller vom Tisch abräumt, auch wenn andere noch am essen sind

Und dann gibt es natürlich einiges, worauf wir uns "back home" freuen: Auf DICH; auf Nöiechöuch und das Geissweidli, auf feines Brot, auf das Kochen, auf den Balkon, auf das Mini-Fahren, auf die Waschmaschine (die die Wäsche im Gegensatz zur Studentenheim-Maschine nicht nur im Wasser schwenkt, sondern sauber macht) und auf den Jump in die Limmat!

And finally, a paragraph in English, for our dear friend Jan, who asked for an English version of our blog since the first edition: Thank you for everything! We will miss you!

Bleibt nur noch ein Geheimnis zu lüften: Was geschah eigentlich am New Yorker Halbmarathon? Nichts :-). Denn der Läufer (und damit auch die Fanin) haben gekniffen und den vorabendlichen Ausgang mit den Gästen aus Berlin vorgezogen :-).

See you soon in Switzerland!

Mittwoch, 4. Mai 2011

April 2011

Was uns an New York besonders fasziniert, ist der multi-kulturelle Mix! In der Regel sind in einem einzigen Subway-Wagen Menschen von jedem Kontinent vertreten. Es ist etwas vom Spannendsten, einfach da zu sitzen und die Leute zu studieren und zu beobachten. Natürlich gewöhnt man sich auch ein wenig an diese bunt gemischte Vielfalt. Dies wurde uns bewusst, als wir online das SF-Sportpanorama schauten (um FCZ's Aufholjagd auf den FCB zu sehen :-)) und erstaunt darüber waren, dass da lauter typische Schweizer Gestalten im Publikum sassen :-).

An der 9. Avenue zwischen 33. und 34. Street erstreckt sich über mehr als 6'300m2 der B+H Foto/Video/Audio Superstore! Grosse Läden sind in den USA nicht rar - aber dieser beeindruckt uns speziell stark! Man muss sich den Kauf eines Akkus für die Fotokamera so vorstellen: Man betritt den Superstore und ist zunächst mal umgeben von einem Wald aus Stativen. Im nächsten Moment lässt das von der Decke her ertönende, sirrende Geräusch den Blick nach oben schweifen, und man entdeckt das Waren-Transport-System, welches die Artikel in grünen Boxen auf Hoch-Schienen durch den Laden befördert. Vorbei an der Riesenauswahl an Fototaschen geht es einen Stock hinauf. Die Dame am Info-Desk weist den Weg zu den zuständigen Beratern. Da stehen sie - ungefähr 30 an der Zahl - im 1-Meter-Abstand dicht aneinander gereiht... womit sich die Zeit in der Warteschlange sehr kurz gestaltet. Ein kurzer online Check, ob der gewünschte Akku erhältlich ist... und schwups, schon ist die grüne Box mit dem Akku da! Während der Akku via Hochschiene Richtung Waren-Abholdesk spediert wird, geht es für den Kunden einen Schritt weiter zur Kasse. Einmal bezahlt, geht es zum nächsten und letzten Desk, wo der Akku schon in einem Plastiksack bereit liegt. Auch wenn das Ganze etwas kompliziert tönen mag, der B+H ist ein durchorganisierter, perfekt funktionierender Laden...und ein Besuch lohnt sich nur schon wegen dem ausgeklügelten Verkaufssystem.

Die Doyers Street ist eine dunkle, stille Gasse in Chinatown. Wenn man vor der Nummer 9 steht, vermutet man nicht, dass sich hinter der Tür eine komplett neue Welt auftut. Man gelangt in einen dunklen Raum mit Kerzenschein. Die Atmosphäre ist etwas "spooky". Herren in weissen Kitteln mixen hinter der Bartheke Drinks, welche in die verheissungsvollen Unterkategorien "Pain Killers", "Stress Relievers", "Aphrodisiacs"... unterteilt sind. Die Theke ähnelt dabei einem Chemielabor. Die in Einmachgläsern, hausgebrauten Elixire bilden wichtige Bestandteile der Drinks, womit dem Namen der Bar - APOTHEKE - definitiv Rechnung getragen wird. Ein Drink der besonderen Art entsteht, wenn frisches Erdbeerpürée, Vodka, Champagner, Agave und frische Limetten gemixt werden. Mit "Dr. Ruth" trägt er auch einen würdigen Namen... und besonders gut schmeckt er, wenn "(Dr.) Ruth" persönlich anwesend ist! :-) Herzlichen Dank für die sehr angenehme Gesellschaft.

Eine Taxifahrt in New York kann durchaus aufregend sein. Sei es, weil der Taxifahrer mit voller Kraft ins Gaspedal tritt, oder weil er während der ganzen Zeit lautstark, in einer lustigen Sprache am Telefon schwatzt. Noch unterhaltsamer wird es jedoch, wenn am kleinen Bildschirm besonders amüsante, fragwürdige, amerikanische Gesetze vorgestellt werden. Weil man sich schlicht nicht vorstellen kann, dass so etwas im Gesetz steht, bringen wir hier ein paar Müsterchen (ohne Gewähr auf Richtigkeit):
  • In Pocatello/Idaho ist es Fussgängern und Automobilisten untersagt, Grimassen zu schneiden und depressiv zu schauen, weil damit der Ruf der Stadt geschädigt werden könnte!
  • In Sarasota/Florida, darf man nicht singen, wenn man nur mit einem Badeanzug bekleidet ist.
  • In Vermont ist es Vorschrift, dass eine Frau nur mit Bewilligung ihres Mannes falsche Zähne tragen darf.
  • Der Staat Nevada verbietet es, mit einem Kamel auf die Autobahn zu gehen.
  • Und in Lebanon/Virginia ist es dem Mann nicht erlaubt, seine Frau aus dem Bett zu werfen
  • :-) (Solche Müsterchen finden sich auch in Emil's Erlebnisberichten über seine Zeit hier in NYC (1993 - 1999): Emil via New York).
Time flies when you're having fun! Bereits liegen 9 Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 18-tägige (!) Entdeckungsreise.

New York getting around
New York abstrakt

Dienstag, 5. April 2011

März 2011

"How are you today?" "How's it going?" "How do you do?" Diese Begrüssungsfragen sind in den USA allgegenwärtig. Im Laden. Im Lift. Am Entrance Desk. Und auch der vollbärtige "Homeless" begrüsst mich (Karin) morgens mit einem freundlichen Lächeln so, wenn ich an seinem Stamm-Corner vorbeilaufe. Die Antworten darauf sind nicht sonderlich schwierig zu finden: mit "good", "great", "fine, thank you" ist man voll dabei. Eine grössere Herausforderung hingegen sind Antworten auf die Fragen: "What's up?" oder "Hey, what's going on, man?" Wir haben uns von einer amerikanischen Studentin beraten lassen. "Nothing" ist nicht angebracht, denn dies ist definitiv zu langweilig. Selbstverständlich will aber auch niemand über dein ganzes Leben Bescheid wissen und auch nicht, was wirklich bei dir gerade alles los ist. Also wählt man die goldene Mitte, und die korrekte Antwort lautet: "not much" :-).

Die kulinarische Welt-/Entdeckungsreise durch New York macht uns nach wie vor grossen Spass! Unter anderem hat sie uns im März ins Restaurant "Peking Duck House" in Chinatown geführt. Wie der Name bereits verrät, geht man dahin, um "Peking Duck" zu kosten. Die Zubereitung der Ente gilt als eine der anspruchsvollsten Chinesischen Kochkünste und nimmt einige Zeit in Anspruch! Das Prädikat "exzellent" kann erteilt werden, wenn die Haut schön knusprig und das Fleisch butterzart ist. Und wir können bestätigen, dass der Chefkoch sein Metier im Griff hat! Serviert mit Pfannkuchen, Frühlingszwiebeln und Gurken, schmeckt die Ente ausserordentlich gut. Im anschliessenden Video findest du den Chefkoch in seinem Element. Info für Vegetarier: Dieses Video enthält explizite Fleisch-Szenen; Info für Fleisch-Esser: Dieses Video macht dich evtl. zum Vegetarier! (Der Download könnte eine Weile dauern, wie schon beim letzten Video "Rush Hour" vom Januar).

Video Peking Duck

Auch wenn es in NYC zig Möglichkeiten gibt, authentische Köstlichkeiten aus der ganzen Welt zu geniessen, passiert es manchmal - wenn auch sehr selten -, dass doch eine gewisse Amerikanisierung stattgefunden hat. So werden die Bretzel, welche an den zahlreichen mobilen Ess-Ständen (Pushcarts) angeboten (und hier "Pretzel" genannt) werden, auf Wunsch mit Senf serviert. Ausserdem ist es uns schon mehrfach passiert, dass zum Espresso ein Stückchen Zitronenschale serviert wurde. Wir haben uns immer wieder gefragt "warum wohl?" Diese Frage konnte uns der Italiener in John's Pizzeria beantworten. Einigen New Yorkern sei der authentische, italienische Espresso zu stark/bitter. Jedoch wollen sie es vermeiden, Zucker in den Espresso zu schütten. Also geben sie etwas aus der Schale gepresstes Zitronenöl bei, welches dem Espresso die Bitterkeit nehme. Natürlich schüttelt der Italiener darüber den Kopf... zu Recht, finden wir, denn was geht über einen echten Espresso wie in Bella Italia?

New York bekommt Nachwuchs! Da, wo auf Manhattaner Seite die Brooklyn Bridge beginnt, entsteht das "Gehry Building". Ausgeführt werden muss nur noch der letzte Schliff. Beim Studieren der Mietinformationen mussten wir zugeben, dass die Aussicht aus den oberen Stockwerken wohl diejenige unseres geliebten Löftchen toppt! Das architektonische Meisterwerk überzeugt uns, denn es hat einen eigenen, modernen Stil. Wenn man dort oben wohnt, ist ein überzeugtes AWESOME beim jeweiligen Eintreten in die Wohnung und Blick aus dem Fester durchaus angebracht! :-)

Fotos Gehry Building

Für uns gibt es zwei typische New Yorker Verhaltenseigenschaften: Die Leute in New York sind einerseits bemerkenswert hilfsbereit! Stehst du zum Beispiel mit einer Karte am Strassenrand, dauert es keine 2 Minuten, und dir wird Hilfe angeboten. Verweilst du im Supermarkt vor dem Honiggestell, kann es durchaus vorkommen, dass jemand stehen bleibt und dir erklärt, welche Sorte er bevorzugt und warum. Oder musst du in der Subway niesen, streckt dir die Nachbarin eventuell ein Papiertaschentuch hin. Was du andererseits aber ganz bestimmt nicht erwarten darfst, ist Ausweich-Toleranz auf dem Trottoir. Das Motto lautet vielmehr, ohne "Pardon" zielgerichtet loszumarschieren und wo nötig anzurempeln. Da hilft nur, entweder ständig komplett zur Seite zu rücken oder es halt mit auf den Boden gerichtetem Blick den New Yorkern gleich zu tun.

Time flies when you're having fun! Bereits liegen 8 Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 2-monatige Entdeckungsreise.

Und nach den typischen Begrüssungsformen nun noch eine gebräuchliche Abschiedsfloskel: "HAVE A GOOD ONE!"

New York abstrakt
New York getting around

Freitag, 4. März 2011

Februar 2011

Als mir (Karin) Anfangs Winter eine eingesessene Schweizer-NewYorkerin geraten hat, eine richtig warme Winterjacke zu kaufen, die auch Po und Beine vor Kälte schützt, hab ich mir noch gedacht, "so schlimm wird's ja wohl nicht sein". Etwas widerwillig hab ich mir eine schlafsackähnliche Daunenjacke zugelegt, und schon bald hab ich sie von ganzem Herzen geliebt! Denn der Wind bläst hier bissig-kalt durch die Strassen und Hochhäuserschluchten! Zusätzlich hat uns Frau Holle rekordmässig viel Schnee beschert. So hat die Schneemenge alleine im Monat Januar bereits das Doppelte erreicht, was normalerweise in einem ganzen Winter zusammenkommt. Darum steht eins fest: Wir können's kaum erwarten, bis es FRÜHLING wird! :-)

"Here again?" So wurde unser nächster Gast vom Concierge im Student-Housing begrüsst. Nein, es ist der andere :-). Zusammen mit Raphi haben wir das New Yorker Nachtleben ausgekostet - ein langes, intensives, hopfen&malziges, schönes Wochenende lang! Hat Spass gemacht, Bruderherz/Schwager :-). Gemeinsam haben wir uns den Super Bowl, das Finale der American-Football-Profiliga, angeschaut. Es ist weltweit eines der grössten Sportereignisse und erreicht in den USA regelmässig die höchsten TV-Einschaltquoten des Jahres. Im Gegensatz zu Baseball fanden wir es auch ganz spannend. Da wird gekämpft und gerannt, und dem Zuschauer wird Action mit viel Manneskraft geboten! Ebenso heiss begehrt ist der Super Bowl bei zahlungskräftigen Unternehmen, um ihre Werbungen in den Spielpausen platzieren zu können. Die meisten TV-Spots werden speziell für diese einmalige Ausstrahlung produziert, und die Unternehmen zahlen für einen Werbeplatz bis zu drei Millionen US-Dollar. Wir fanden einen Spot besonders amüsant - ihr findet ihn hier.

Wir können es nicht unterlassen, eine weitere kritische Supermarkt-Story zu bringen, denn: so richtig trauen wir der gesunden Ware da nicht! Es ist kaum zu glauben, wie lange Rüebli und Co. frisch bleiben im Kühlschrank. Was in der Schweiz langsam aber sicher davon kriechen würde, sieht hier immer noch herrlich Orange und knackig aus. Wir möchten gar nicht wissen, was da alles gespritzt und zugesetzt wird, um diese lange Haltbarkeit zu erreichen!

Viele bringen mit New York nur gerade Manhattan in Verbindung, und die anderen 4 zu New York gehörenden Neighbourhoods (Brooklyn / Queens / Bronx / Staten Island) gehen vergessen. Da böse Zungen behaupten, dass man nach Staten Island nur fährt, um die Skyline von Manhattan zu bestaunen (was wir bereits getan haben und bestätigen können, dass sich die Skyline wirklich von einer schönen Seite zeigt), und mahnende Zungen meinen, dass man einige Zonen in der Bronx besser meidet, weil sie als nicht ganz sicheres Pflaster gelten, haben wir entschieden, uns in der verbleibenden Zeit Brooklyn und Queens noch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen... Ein Ausflug hat uns nach Red Hook in Brooklyn geführt. Einer der wenigen Orte in New York, der mit ÖV's nicht ganz einfach zu erreichen ist, sondern "nur" per Bus (oder zu Fuss von einer relativ weit entfernten Subway-Station). Auch wenn die Freiheitsstatue seit über einem Jahrhundert diesen Ort fixiert, hat ihm sonst lange niemand wirklich Aufmerksamkeit geschenkt. Bekannt als Hafenarbeiterviertel und geprägt durch brüchige Kopfsteinpflaster-Strassen hat es seit Neuerem grosse Warenhäusern wie IKEA angezogen. Und auch wenn es bei Künstlern beliebt ist wegen den günstigen Atelier-Mieten, ist es aufgrund der Abgelegenheit nicht dem Ansturm unzähliger Tief-Mieten-Suchender verfallen. Vielleicht fragt sich nun der eine oder andere, ob es sich denn gelohnt hat, einen Ausflug da hin zu machen. Ja. Erstens, weil wir ein spannendes, historisches Tram-Depot entdeckt haben (Überbleibsel des gescheiterten Versuchs in den 80ern und 90ern, Trams auf New Yorks Strassen zu bringen), und zweitens, weil wir in den Genuss eines sündhaft guten Key Lime Pie kamen :-).

Fotos Red Hook

Wir haben das letzte Mal über die "I love NY"-Kampagne berichtet, welche unter anderem New York vor dem Bankrott gerettet hat. Wenn wir heute durch Manhattans Strassen gehen, eine unvorstellbare Situation. Genauso wie die Berichte über New York in den 70ern und 80ern, wonach einige Parks als Drogenumschlagpätze dienten und am Times Square hauptsächlich Pornoläden zu finden waren. Dieser Wandel wird vor allem mit der "Zero Tolerance Policy" erklärt, welche der ehemalige Bürgermeister Rudolph Giuliani in den 90ern verfolgte. Danach wurden auch kleinste Übertretungen rigoros verfolgt und geahndet. Auch wenn wir uns nun in New York extrem wohl fühlen, hören wir immer wieder, dass diese Strategie letztlich bloss zu einer Verschiebung des Problems geführt hat. Während die Kriminalitätsrate in Manhattan rapide sank, stieg sie z.B. in Newark, einem Vorort von NYC, dramatisch an. Und auch die Bewohner von San Francisco werden heute nicht mehr so gut auf New York zu sprechen sein. So soll Giuliani veranlasst haben, dass den Obdachlosen in New York ein Fahrticket nach San Francisco in die Hand gedrückt wird - ein Einweg-Ticket.

Time flies when you're having fun! Bereits liegen 7 Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 3-monatige Entdeckungsreise.

New York getting around
New York abstrakt

Dienstag, 1. Februar 2011

Januar 2011

Sind der Schnee und die Skipisten in den USA wirklich so anders als in den Alpen? Mit dieser Frage im Gepäck haben wir uns mit 7 weiteren LL.M. Studenten auf den Weg von New York nach Beaver Creek in Colorado gemacht. Da durften wir alle im wunderschönen Ferienhaus der Eltern eines Mitstudenten wohnen, welches definitiv den Standard eines Fünfsterne-Hotels übertroffen hat! Vom Hot-Tub im Garten, zum Cheminée in der Stube (zwar amerikanisch-halb-künstlich mit on- und off-Funktion per Fernbedienung, aber immerhin echter Flamme und nicht minder gemütlich) bis zur unschlagbaren Gastfreundschaft unseres Gastgebers hat es an gar nichts gefehlt! Wettermässig hatten wir das volle Programm: Sonnig-warm, um an unserem Teint zu arbeiten :-) (Worte unseres Gastgebers); Schneefall, um dem Neu-Schnee-Vergnügen zu frönen; und minus-20-Grad Celsius, um bei "Chuenagel" und Süppchen auch die Skihütte zu geniessen! Es gibt auffallend viele Buckelpisten, schätzungsweise jede Dritte! Für den EINEN ein wahres Paradies, für die ANDERE zwar gute Abwechslung, aber irgendwann zu bucklig! Tja, und wir müssen zugeben: Der Schnee ist da schon erste Klasse! Leichter und pulvriger als wir es uns gewohnt sind von den Alpen. Das Skifahren geht selbst bei 30cm Neuschnee wie von alleine. Und so haben wir die Skipisten während 6 Tagen von oben bis unten und von rechts nach links 200% ausgekostet! Unserer Meinung nach punkten die Alpen aber klar mit schöneren Aussichten und charmanteren Bergdörfchen (welche wir in Colorado eher als Walt Disney Dörfchen empfunden haben). Auch den Après-Ski scheinen sie nicht zu kennen :-). Es hat uns sehr gut getan, mal wieder aus der Grossstadt rauszukommen, intensiv Natur-Luft zu schnuppern, in die Weite zu schauen und von Wäldern und Hügeln umgeben zu sein. Eins steht fest: Das AWESOME des Monats Januar geht an unsere Skiwoche in Beaver Creek!

Fotos Beaver Creek

Man leihe 4 Fondue-Caquelons im Schweizer Restaurant Swizz aus (was etwas Überredungskünste brauchte, schliesslich aber vom Schweizer Wirtepaar sehr freundlich akzeptiert wurde), kaufe eine 5kg Gruyère-Vacherin-Mischung, 18 Flaschen Weisswein, 3 Flaschen Kirsch, 20 Baguettes sowie genügend Knoblauch, Muskatnuss, Pfeffer, Paprika... und losgehen kann der Fondue-Plausch mit 25 Studenten aus der ganzen Welt :-)! Natürlich durfte da die urchige Musik nicht fehlen, und so haben der "Nidwaldner Bödeler" und "Am schöne Zürisee" den Abend musikalisch umrahmt. Das Fondue-Rühr-Dream-Team (bestehend aus 4 strammen Schweizer Jungs) hat alles gegeben und 2 leckere Fondue-Runden hingezaubert! Der Organisationsaufwand hat sich gelohnt, der Fondue-Abend kam gut an (auch wenn der Kirsch dem Spanier etwas spanisch vorkam... oder doch eher wie Wasser? und viel zu schnell runterging :-)).

Fotos Fondue Abend


Wer kennt es nicht, das "I NY" Logo?! Die Geschichte dahinter dürfte aber einigen unbekannt sein: Dieses Logo hat in den 70-er Jahren die Stadt New York gerettet! New York war damals tief verschuldet, nahe am Bankrott und gezeichnet durch Kriminalität und Armut. Viele Bewohner sind aus der Stadt geflohen. New York brauchte Geld, und zwar schnell! Aus der Verzweiflung heraus kam der Staat New York zur Einsicht, dass der "Tourismus" Schlüssel zum Erfolg sein könnte, hatte er doch mit Broadway und Outdoor Aktivitäten (in Up-State NY) sehr viel zu bieten. Erstaunlicherweise gab der Staat New York bis damals so wenig Geld für Tourismus aus wie kein anderer US-Staat. Mit einem 4.3 Millionen Budget sollte New York ab sofort als "the place to be" vermarktet werden! Ein gewieftes Marketing-Team hat daraufhin den Slogan und das Logo "I NY" entwickelt. Abgerundet wurde die Kampagne durch den Song "I love New York". Die Idee dahinter war, dass bekannte Broadway-Persönlichkeiten den Song singen und vom Broadway auf die Strasse bringen sollten. Die Kampagne hat eingeschlagen und war ein Riesen-Erfolg. New York hat sich vom Fast-Bankrott (1975) zur zurückgewonnenen Zahlungsfähigkeit (1981) bis zum Wirtschaftsboom (1983) gewandelt! Uns gefällt diese Geschichte, und wir haben das "I NY" Logo umso mehr in unser Herz geschlossen.

BMW lautet die Brücken-Reihenfolge-Eselsbrücke am East River von Süden Richtung Norden: Brooklyn-Bridge, Manhattan-Bridge und Williamsburg-Bridge. Wo die Uferpromenade des Hödsons zum Flanieren einlädt, ist es dem East River entlang eher urban-industriell, was aber durchaus auch seinen Reiz hat:

Fotos BMW

Mein Arbeitsweg (Karin) führt mich durch die Grand Central Station. Das heisst, mich morgens und abends durch Massen von Menschen zu quetschen und zu kämpfen und nur schrittchenweise zum Ausgang zu gelangen... Davon hab ich ein kleines Filmchen gemacht :-). Auf einer Skala von 1-10 (wobei 1 wenig Leute und 10 zu viele Leute bedeutet) würde ich den eingefangenen Morgen des 26. Januars 2011 mit 7 bewerten...

Movie Rush Hour

Time flies when you're having fun! Bereits liegen 6 Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 4-monatige Entdeckungsreise.

New York abstrakt

Montag, 3. Januar 2011

Dezember 2010

Vom 13. bis zum 22. Dezember war Prüfungsphase (für Michi) hier an der New York University. Das bedeutete: ab dem ersten Tag nach Thanksgiving vor allem Bibliotheksluft schnuppern. Seminararbeiten und Prüfungen lassen sich halt nicht von alleine schreiben. Und so gab es immerhin am Semesterende doch einiges zu tun für die Uni, auch wenn das ein LL.M. Student im Rückblick nur ungerne zugibt. Und der Ausspruch "The City that never sleeps" hat für mich eine neue Facette erhalten. Um drei Uhr morgens (ja, sogar zwei Nachtschichten waren nötig) war die Bibliothek noch so bevölkert, dass es genauso gut drei Uhr nachmittags hätte sein können. Nun ist der erste Spuk überstanden, und ich hatte immerhin noch den 23. Dezember, um ein Turbo-Christmas-Shopping einzulegen.

Auch wenn man den biologisch-und-gesund-essen-Trend in New York durchaus wahrnimmt und er sich immer mehr durchsetzt, trifft man doch ab und zu auf lustige Wissenslücken. Wir wollten für unseren gemischten Salat ein Kohlrabi einkaufen. An der Kasse wurden wir von der Verkäuferin gefragt, wie dieses Gemüse denn heisse (weil sie es zum Eintippen nachschlagen musste)! Tja, unser Englisch hat nicht ganz ausgereicht, und wir konnten nicht weiter helfen. Sie hat dann gemeint, sie frage rasch ihre Kollegin. Als sie zurück kam, hat sie gemeint, das sei "celery" :-). Vor lauter Lachen-Unterdrücken konnten wir ihr nicht mehr mitteilen, dass das wohl nicht ganz stimme...

Das Halbmarathon-Los hat bis jetzt nur einmal "Los" gesagt. Michi wird rennen (und ab sofort fleissig trainieren :-)), Karin bleibt die Rolle als "Hopp-Ruferin" vorbehalten. Ausser das Los sagt in der zweiten Auslosungsrunde im Januar auch noch "Los"...

Was läuft hier falsch? :-)

Was wäre Weihnachten ohne Zimtsterne und Mailänderli?!? Definitiv zu wenig süss. Also haben mein Arbeitsgspändli Andrea und ich (Karin) beschlossen, eine Back-Session einzulegen. Schon bald sahen wir uns mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Problem Nummer 1: in New York findet man keine gemahlenen Mandeln, sondern nur Mandelscheiben oder -stifte. Lösung: Man kauft Mandelscheiben, legt sie in einen Plastiksack und zermantscht sie durch Verstampfen! Problem Nummer 2: Kein Mixer zur Verfügung. Lösung: Man kauft ein handbetriebenes Mixgerät und macht nach Grossmama's Art Eiweisse steif und Eier-Zuckermasse schaumig. Problem Nummer 3: Zimtsternmasse zu flüssig (wahrscheinlich würden gemahlene Mandeln besser binden als zermantschte Mandeln). Lösung: Gibt es halt Zimtfladen anstelle von Zimtsternen :-). Dreimal dürft ihr raten, was wir mit dem einmalig benötigten, handbetriebenen Mixgerät gemacht haben (die regelmässigen Blogleser ahnen's :-)). Die Hauptsache dieser Geschichte: Die Back-Session war funny, und die Weihnachtsguetzli haben super geschmeckt!

Fotos Back-Session

Wir haben uns sehr über das Happy Landing & Happy Wiedersehen von/mit (Schwieger)Mami und (Schwieger)Papa rechtzeitig zu Weihnachten gefreut. Gemeinsam haben wir am 24. Dezember Weihnachtslieder in Swing-Form im bekannten Jazzclub Birdland genossen. Diese Klänge haben uns sofort in Weihnachtsstimmung versetzt, welche beim anschliessenden Spaziergang über den grellen und weihnachts-untypischen Times Square vorübergehend zunichte gemacht wurde :-), beim urchig-schweizerischen und super-feinen Käsefondue am 25. Dezember in unserem Löftchen jedoch schnell wieder zurück kam. 

Foto Christmas in NYC

Der 26. Dezember 2010 geht als Tag der Spektakel in die Geschichte ein! Zunächst wurden wir vom 6.-stärksten Blizzard seit Messung in New York überrascht, bei welchem in kürzester Zeit 60cm Schnee hingeworfen wurden und es "wie am Stück, quer" geschneit hat! Ein wahres Natur-Spektakel, wie wir es noch nie gesehen haben. Solche Schneemengen in solch kurzer Zeit! Trotzdem haben wir zum Peak des Blizzards den Weg durch die Schneemassen zur Christmas Spectacular Show in die Radio City Music Hall gewagt. Diese Show war glitzrig, weihnächtlich, choreographisch perfekt, bezaubernd, amerikanisch-kitschig, magisch sowie eine super Kombination aus Musik, Tanz und Frauenbeinen und hat uns alle begeistert!

Fotos Blizzard

Unsere nächsten "Gäste in Spe" mussten leider am eigenen Leibe miterleben, wie die Natur in Form eines Blizzards selbst ein Riesenmonster wie New York, und vor allem seine Flughäfen, lahm legen kann. Wir, im tiefsten Schnee in New York, haben es kaum geglaubt, als nachts die Mitteilung kam, Bettina & Reto sässen startklar im Flugi Richtung New York. Aber noch viel unglaublicher war dann die Nachricht später, als es hiess: "Nach 8 Stunden Flug back in Zurich!" Schön, hat es 2 Tage, einen weiteren Flug-Anlauf über Boston und eine China-Town-Bus-Tour (BOS-NYC) später doch noch geklappt! :-) Und umso intensiver haben wir die verbleibende, gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden genossen, das alte Jahr gebührend verabschiedet und das neue eingeläutet! Schön, wart ihr alle hier!

Fotos Silvester

Time flies when you're having fun! Bereits liegen fünf Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 5-monatige Entdeckungsreise.

New York - Getting around
Hommage an Miss Liberty

Dienstag, 30. November 2010

November 2010

Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, welche Aufgaben eigentlich den Hubie (=Karin/Angestellte am Swiss Business Hub) auf Trab halten?! Zu den bisher Spannendsten gehören die folgenden:
Einerseits die Organisation einer Delegationsreise für 5 amerikanische Experten aus den Bereichen Manufacturing & Apprenticeship in die Schweiz. Besucht wurden diverse Schweizer Firmen, u.a. die ABB, Longines... Das Ziel dieser Reise war es, dass die 5 Experten das vorbildliche duale Ausbildungssystem der Schweiz kennen lernen und die gewonnenen Erkenntnisse zurück in die USA bringen.
Andererseits die Organisation des Manufacturing Summits, der gerade anschliessend an diese Delegationsreise in Washington stattgefunden hat. Mit von der Partie waren da nebst den 5 aus der Schweiz zurück gekehrten Experten spannende Speakers aus der Schweiz und den USA (u.a. der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, 2 US-Senatoren...) sowie rund 150 Teilnehmer - alles Schlüsselfiguren aus den Bereichen Manufacturing & Apprenticeship. Dieser Summit hat viele Fragen zum amerikanischen Apprenticeship/Manufacturing-System aufgeworfen, zu Diskussionen angeregt, wichtige Leute zusammen gebracht, Kräfte mobilisiert sowie gleichzeitig durch die Präsentation des Schweizer Ausbildungssystems Image-fördernd für die Schweiz gewirkt.

Wir haben es uns nicht entgehen lassen, das Wochenende vor dem Manufacturing Summit privat in Washington zu verbringen. Besonders spannend war es, die wichtigen, politischen Orte wie das White House, das Capitol oder das Supreme Court Gebäude zu sehen (leider nur von aussen!). Einmalig ist, dass rund um die Mall alle Museen gratis besucht werden können. Wir waren beeindruckt vom Contemporary Teil in der National Gallery of Art. Besonders angetan hat es uns der Stadtteil Georgetown. Den Häusern merkt man bereits den Einfluss der Südstaaten an. Sie sind klein und fein, und die Atmosphäre da ist einfach heimelig. Hier einige Washington-Impressionen.

Verglichen mit New York ist Washington klein, ruhig, und fast schon etwas langweilig :-). So haben wir uns beide wieder auf unser New York gefreut.

"Hi Sistas!" So wurden unsere nächsten Gäste am Flughafen vom Zollbeamten begrüsst. Und hier sind sie :-).  Ganz nach dem Motto "wenn Engel reisen, lacht der Himmel" hat während dem Besuch der Sistas die Sonne auch tatsächlich durchgehend geschienen, und gemeinsam haben wir das goldige, spätherbstliche New York entdeckt (zugegeben: mit einigen eingeschobenen Shopping-Hours :-)). "Es war sehr schön, euch bei uns zu haben, Sistas."

Inzwischen haben wir die Museums-Saison eröffnet. An einem "late Sunday morning" haben wir im Whitney-Musem das Bild "early Sunday morning" von Edward Hopper entdeckt. Sehr eindrücklich, weil eine Kopie davon seit 20 Jahren in Michis (und nun in der gemeinsamen Wohnung in Zürich) hängt.



Es gibt jede Art Restaurant in New York, vom Libanesischen über das Griechenische zum Äthiopischen! Aber eines fehlt: Das Kanadische. Darauf aufmerksam gemacht hat uns ein Komiker im Comedy Club. Offenbar steckt in seinem "Sich-Lustig-Machen" ein gutes Quäntchen Wahrheit.  Dies ist tatsächlich eine Lücke im mannigfaltigen New Yorker Gastro-Angebot. Die typisch kanadische Küche scheint nicht zu existieren!?
Und da wir schon beim Kulinarischen sind: Was ist ein Tofurkey? Das ist die Speise, die an Thanksgiving den Vegetariern anstelle von Turkey serviert wird :-). In den USA ist Thanksgiving ein staatlicher Feiertag, der am vierten Donnerstag des Monats November gefeiert wird. Es ist das wichtigste Familienfest des Jahres, wichtiger gar als Weihnachten. Der US-Präsident nimmt an Thanksgiving in einer Zeremonie die Truthähne entgegen, die dem Weissen Haus von der Geflügelindustrie geschenkt werden. George Bush sen. war der erste, der die Tiere bei dieser Gelegenheit scherzhaft "begnadigte"  und damit eine Tradition begründete, der seither alle Präsidenten gefolgt sind. Die Truthähne, die uns von der Uni offeriert wurden, haben wir nicht begnadigt, sondern mit Genuss verspiesen :-).

Fotos Thanksgiving

Immer wieder AWESOME: Spazieren oder Joggen am Hödson River. Hier einige Impressionen.

Time flies when you're having rum, eh fun! Bereits liegen vier Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 6-monatige Entdeckungsreise.

Unter dem folgenden Link findest du einige weitere New York Impressionen:

New York - Getting around