Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, welche Aufgaben eigentlich den Hubie (=Karin/Angestellte am Swiss Business Hub) auf Trab halten?! Zu den bisher Spannendsten gehören die folgenden:
Einerseits die Organisation einer Delegationsreise für 5 amerikanische Experten aus den Bereichen Manufacturing & Apprenticeship in die Schweiz. Besucht wurden diverse Schweizer Firmen, u.a. die ABB, Longines... Das Ziel dieser Reise war es, dass die 5 Experten das vorbildliche duale Ausbildungssystem der Schweiz kennen lernen und die gewonnenen Erkenntnisse zurück in die USA bringen.
Andererseits die Organisation des Manufacturing Summits, der gerade anschliessend an diese Delegationsreise in Washington stattgefunden hat. Mit von der Partie waren da nebst den 5 aus der Schweiz zurück gekehrten Experten spannende Speakers aus der Schweiz und den USA (u.a. der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, 2 US-Senatoren...) sowie rund 150 Teilnehmer - alles Schlüsselfiguren aus den Bereichen Manufacturing & Apprenticeship. Dieser Summit hat viele Fragen zum amerikanischen Apprenticeship/Manufacturing-System aufgeworfen, zu Diskussionen angeregt, wichtige Leute zusammen gebracht, Kräfte mobilisiert sowie gleichzeitig durch die Präsentation des Schweizer Ausbildungssystems Image-fördernd für die Schweiz gewirkt.
Wir haben es uns nicht entgehen lassen, das Wochenende vor dem Manufacturing Summit privat in Washington zu verbringen. Besonders spannend war es, die wichtigen, politischen Orte wie das White House, das Capitol oder das Supreme Court Gebäude zu sehen (leider nur von aussen!). Einmalig ist, dass rund um die Mall alle Museen gratis besucht werden können. Wir waren beeindruckt vom Contemporary Teil in der National Gallery of Art. Besonders angetan hat es uns der Stadtteil Georgetown. Den Häusern merkt man bereits den Einfluss der Südstaaten an. Sie sind klein und fein, und die Atmosphäre da ist einfach heimelig. Hier einige Washington-Impressionen.
Verglichen mit New York ist Washington klein, ruhig, und fast schon etwas langweilig :-). So haben wir uns beide wieder auf unser New York gefreut.
"Hi Sistas!" So wurden unsere nächsten Gäste am Flughafen vom Zollbeamten begrüsst. Und hier sind sie :-). Ganz nach dem Motto "wenn Engel reisen, lacht der Himmel" hat während dem Besuch der Sistas die Sonne auch tatsächlich durchgehend geschienen, und gemeinsam haben wir das goldige, spätherbstliche New York entdeckt (zugegeben: mit einigen eingeschobenen Shopping-Hours :-)). "Es war sehr schön, euch bei uns zu haben, Sistas."
Inzwischen haben wir die Museums-Saison eröffnet. An einem "late Sunday morning" haben wir im Whitney-Musem das Bild "early Sunday morning" von Edward Hopper entdeckt. Sehr eindrücklich, weil eine Kopie davon seit 20 Jahren in Michis (und nun in der gemeinsamen Wohnung in Zürich) hängt.
Es gibt jede Art Restaurant in New York, vom Libanesischen über das Griechenische zum Äthiopischen! Aber eines fehlt: Das Kanadische. Darauf aufmerksam gemacht hat uns ein Komiker im Comedy Club. Offenbar steckt in seinem "Sich-Lustig-Machen" ein gutes Quäntchen Wahrheit. Dies ist tatsächlich eine Lücke im mannigfaltigen New Yorker Gastro-Angebot. Die typisch kanadische Küche scheint nicht zu existieren!?
Und da wir schon beim Kulinarischen sind: Was ist ein Tofurkey? Das ist die Speise, die an Thanksgiving den Vegetariern anstelle von Turkey serviert wird :-). In den USA ist Thanksgiving ein staatlicher Feiertag, der am vierten Donnerstag des Monats November gefeiert wird. Es ist das wichtigste Familienfest des Jahres, wichtiger gar als Weihnachten. Der US-Präsident nimmt an Thanksgiving in einer Zeremonie die Truthähne entgegen, die dem Weissen Haus von der Geflügelindustrie geschenkt werden. George Bush sen. war der erste, der die Tiere bei dieser Gelegenheit scherzhaft "begnadigte" und damit eine Tradition begründete, der seither alle Präsidenten gefolgt sind. Die Truthähne, die uns von der Uni offeriert wurden, haben wir nicht begnadigt, sondern mit Genuss verspiesen :-).
Fotos Thanksgiving
Immer wieder AWESOME: Spazieren oder Joggen am Hödson River. Hier einige Impressionen.
Time flies when you're having rum, eh fun! Bereits liegen vier Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 6-monatige Entdeckungsreise.
Unter dem folgenden Link findest du einige weitere New York Impressionen:
New York - Getting around
NEW YORK - was macht diese Stadt so einzigartig? Wie lebt, wie studiert & wie arbeitet es sich hier? Warum ist New York meistens grossartig, eine Stadtflucht ab & zu aber unausweichlich? Und - sind 10 Monate genug, um diese Stadt wirklich zu entdecken?
Wir sind dabei, Antworten auf diese Fragen zu finden...
Dienstag, 30. November 2010
Samstag, 30. Oktober 2010
Oktober 2010
Jetzt ist es endlich passiert: wir haben den ersten "Celebrity" gesehen. Wir waren im Terminal 5 für das Eels-Konzert. Kurz vor Konzert-Beginn ging ein Raunen durchs Publikum, und alle schauten links zur Estrade hinauf - da war ein illustrer Eels-Fan zugegen: Jim Carrey. Als er merkte, dass er erkannt wurde, winkte er dem Fussvolk kurz zu. Wir haben ihn fotografiert, aber der Blitz hat nicht bis zu ihm gereicht. So wird uns wohl niemand glauben, dass der dunkle Umriss auf dem Bild Mr. Carrey ist.
Foto Jim Carrey
Ein Highlight des Monats Oktober war unser erster Gast Dave. Mit leichtem Backpack kam er an, mit schwer bepacktem Koffer ist er 2 Wochen später Richtung Schweiz abgereist. Zurückgelassen hat er uns tausend gute Shopping-Tipps :-). Herzlichen Dank, Bruderherz/Schwager. Zu dritt haben wir uns bei Avis in Brooklyn ein Auto geschnappt und sind ca. 6 Stunden in den Norden Richtung Vermont gefahren, um den Indian Summer zu bestaunen. Logiert haben wir im schmucken Städtchen Brattleboro. Wir haben's gut getroffen und waren genau zum Peak des Indian Summers da. Das Ganze war nun nicht gerade wow-umwerfend - als Schweizer ist man sich halt schon farbige Blätter im Herbst gewohnt. Aber derart verschiedene und intensive Farben - vor allem Rot - kennen wir dann doch nicht vom Schweizer Ländle. Der Trip hat sich aber nur schon gelohnt, um mal wieder aus der Stadt zu kommen und frische Landluft zu schnuppern. Wir waren sogar auf 2 Bergen! Der eine heisst "Mount Snow". Der Name ist Programm: Etwa sieben parallel nebeneinander aufgebaute Sessellifte führen einen auf den Gipfel. Wir möchten uns gar nicht vorstellen, wie sich die Masse in der Ski-Saison auf diese Lifte zwängt und dann die wenigen Pisten runtermurkst. Und auf dem zweiten Berg waren wir sogar wandern. Ein sehr steiler Berg: etwa so wie der Üetliberg :-).
Fotos Vermont - Brattleboro
In den vergangenen 3 Monaten haben wir die eine oder andere lustige Eigenschaft der New Yorker kennen gelernt. So mögen es die New Yorkerinnen beispielsweise bequem. Besonders gut zu sehen ist diese Vorliebe an den Schuhgewohnheiten: Während sie im Sommer mit den Flipflop's zur Arbeit gehen, steigen sie bei Regen auf Gummistiefel um (um dann im Büro jeweils auf die modischen Business-Schuhe zu wechseln). Sehr sympathisch, und ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle :-).
Eine andere New Yorker Angewohnheit ist es, nach dem Aussteigen aus der Subway durch die Emergency Tür zu gehen, anstatt brav beim Drehkreuz anzustehen, um nach draussen zu gelangen. Hier fällt das Nachahmen etwas schwerer, ertönt doch immer ein sirenenähnlicher Ton, sobald diese Türe geöffnet wird. Aber auch diese Mutprobe haben wir schon bestanden :-).
Die Tatsache, dass man alles, was man gekauft hat, problemlos retour bringen kann, bringt ein drittes, lustiges Verhalten der New Yorker (oder der Amis allgemein) zutage: wird zum Beispiel eine "Backparty" organisiert, bei welcher Backförmchen voraussichtlich einmalig gebraucht werden, kauft man sie, wäscht sie gründlich ab, um sie dann in den Laden zurückzubringen und das Geld zurückzubekommen. Oder wenn man eine aufblasbare Matratze für Gäste kauft, wird man sogar im Laden derart beraten, dass man besser die teurere, bequemere nehmen und dann halt in einigen Monaten zurückbringen solle. Unvorstellbar aber wahr :-).
Das grösste AWESOME des Monat Oktobers geht an die Aussicht des "Top of the Rock". Wir haben rechtzeitig zum Sonnenuntergang Lifttickets gekauft. Zu Füssen liegt einem da das Hochhäuser-Meer New Yorks. Je dunkler es wird, desto mehr Lichter funkeln einem aus all den Hochhäusern entgegen. Es ist grandios, wir waren begeistert!
Fotos Top of the Rock
Zurzeit hat uns das Halloween-Fieber gepackt, und als Disco-Queen und Disco-King tanzen wir uns durch's Wochenende :-).
Fotos Halloween
Time flies when you're having fun! Bereits liegen drei Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 7-monatige Entdeckungsreise.
Unter den folgenden Links findest du einige weitere New-York-Impressionen:
New York - Village by Night
New York - abstrakt
New York - getting around
Foto Jim Carrey
Ein Highlight des Monats Oktober war unser erster Gast Dave. Mit leichtem Backpack kam er an, mit schwer bepacktem Koffer ist er 2 Wochen später Richtung Schweiz abgereist. Zurückgelassen hat er uns tausend gute Shopping-Tipps :-). Herzlichen Dank, Bruderherz/Schwager. Zu dritt haben wir uns bei Avis in Brooklyn ein Auto geschnappt und sind ca. 6 Stunden in den Norden Richtung Vermont gefahren, um den Indian Summer zu bestaunen. Logiert haben wir im schmucken Städtchen Brattleboro. Wir haben's gut getroffen und waren genau zum Peak des Indian Summers da. Das Ganze war nun nicht gerade wow-umwerfend - als Schweizer ist man sich halt schon farbige Blätter im Herbst gewohnt. Aber derart verschiedene und intensive Farben - vor allem Rot - kennen wir dann doch nicht vom Schweizer Ländle. Der Trip hat sich aber nur schon gelohnt, um mal wieder aus der Stadt zu kommen und frische Landluft zu schnuppern. Wir waren sogar auf 2 Bergen! Der eine heisst "Mount Snow". Der Name ist Programm: Etwa sieben parallel nebeneinander aufgebaute Sessellifte führen einen auf den Gipfel. Wir möchten uns gar nicht vorstellen, wie sich die Masse in der Ski-Saison auf diese Lifte zwängt und dann die wenigen Pisten runtermurkst. Und auf dem zweiten Berg waren wir sogar wandern. Ein sehr steiler Berg: etwa so wie der Üetliberg :-).
Fotos Vermont - Brattleboro
In den vergangenen 3 Monaten haben wir die eine oder andere lustige Eigenschaft der New Yorker kennen gelernt. So mögen es die New Yorkerinnen beispielsweise bequem. Besonders gut zu sehen ist diese Vorliebe an den Schuhgewohnheiten: Während sie im Sommer mit den Flipflop's zur Arbeit gehen, steigen sie bei Regen auf Gummistiefel um (um dann im Büro jeweils auf die modischen Business-Schuhe zu wechseln). Sehr sympathisch, und ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle :-).
Eine andere New Yorker Angewohnheit ist es, nach dem Aussteigen aus der Subway durch die Emergency Tür zu gehen, anstatt brav beim Drehkreuz anzustehen, um nach draussen zu gelangen. Hier fällt das Nachahmen etwas schwerer, ertönt doch immer ein sirenenähnlicher Ton, sobald diese Türe geöffnet wird. Aber auch diese Mutprobe haben wir schon bestanden :-).
Die Tatsache, dass man alles, was man gekauft hat, problemlos retour bringen kann, bringt ein drittes, lustiges Verhalten der New Yorker (oder der Amis allgemein) zutage: wird zum Beispiel eine "Backparty" organisiert, bei welcher Backförmchen voraussichtlich einmalig gebraucht werden, kauft man sie, wäscht sie gründlich ab, um sie dann in den Laden zurückzubringen und das Geld zurückzubekommen. Oder wenn man eine aufblasbare Matratze für Gäste kauft, wird man sogar im Laden derart beraten, dass man besser die teurere, bequemere nehmen und dann halt in einigen Monaten zurückbringen solle. Unvorstellbar aber wahr :-).
Das grösste AWESOME des Monat Oktobers geht an die Aussicht des "Top of the Rock". Wir haben rechtzeitig zum Sonnenuntergang Lifttickets gekauft. Zu Füssen liegt einem da das Hochhäuser-Meer New Yorks. Je dunkler es wird, desto mehr Lichter funkeln einem aus all den Hochhäusern entgegen. Es ist grandios, wir waren begeistert!
Fotos Top of the Rock
Zurzeit hat uns das Halloween-Fieber gepackt, und als Disco-Queen und Disco-King tanzen wir uns durch's Wochenende :-).
Fotos Halloween
Time flies when you're having fun! Bereits liegen drei Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 7-monatige Entdeckungsreise.
Unter den folgenden Links findest du einige weitere New-York-Impressionen:
New York - Village by Night
New York - abstrakt
New York - getting around
Donnerstag, 30. September 2010
September 2010
Seit es vorkommt, dass wir gerne zum Aufwärmen in die schwül-heissen Metro-Stationen runtersteigen (was im Sommer jedes Mal eine Tortur war), ist klar, dass auch in New York langsam der Herbst Einzug hält.
In unserem zweiten New-York-Monat kam uns zu Ohren, dass, wenn man die USA wirklich verstehen will, man Baseball vestehen muss! Das haben wir uns zu Herzen genommen und sind Richtung Mets-Stadium aufgebrochen. Das Stadium ist eindrücklich, der Burger zwar ungesund aber ganz ok… und das Spiel? Ach ja, da war ja noch das Baseball-Spiel. Eine ziemlich langweilige Geschichte! Es scheint, als würden wir die USA nicht verstehen (und wahrscheinlich bleibt’s auch dabei).
Verglichen dazu war das Eröffnungsspiel des US-Opens mit Roger Federer 100-mal spannender und der „rückwärts-durch-die-Beine-hindurch-Schlag“ einfach „AWESOME“!
Damit die Baseball-Burger und Co. nicht ansetzen, betreiben wir auch selbst etwas Sport. Das Joggen dem Hödson entlang, mit umwerfender Sicht auf die Hochhäuser-Skyline von Jersey, geht auch praktisch von alleine. Das hat uns angespornt, uns für den New Yorker Halbmarathon vom 20. März 2011 anzumelden. Wer jedoch an den Start darf, entscheidet Ende November das Los. Mal schauen, ob sie uns beide zulassen oder nur eine(n) oder niemanden… Fest steht, dass, sobald das „Los“ „los“ sagt, bei der einen oder anderen trainingsmässig noch ziemlich was gehen muss :-).
(Mi.) Das Leben als LL.M. Studi an der NYU heisst, einer von ca. 400 LL.M. Studenten aus aller Welt zu sein – 7 davon sind Schweizer. In den Vorlesungen sind wir mit den US-amerikanischen Studentinnen und Studenten zusammen. Die Stunden sind spannend und anders als zu Hause. Hier ist es normal, dass man sich mitten in der Lektion meldet und seine eigene Meinung zum Thema abgibt – auch wenn man noch keine grosse Ahnung von der Sache hat. Wenn jeder noch seine persönliche Bemerkung loswerden will, kann es manchmal mühsam werden. Wir Schweizer können aber auf jeden Fall eine kleine Scheibe von diesem selbstbewussten Auftreten abschneiden.
Die meisten Studenten leben wie wir in einem der beiden Studentenhäuser, Mercer oder D’Agostino, die nicht weit voneinander entfernt liegen. Die Uni-Gebäude mit den Vorlesungsräumen sind alle innerhalb von fünf Gehminuten erreichbar. Es ist speziell. Man fühlt sich wie in einem Uni-Campus – und gleichzeitig ist man mitten in NYC. Und genau diese Mischung zwischen Studenten- und Grossstadtleben macht den Aufenthalt an der NYU einmalig. Wir können mit den Studis in einer der zahlreichen Studentenzimmerpartys abfeiern. In diesen Momenten fühlt man sich manchmal – um die Worte eines geschätzten Mitstudenten zu verwenden – „wie in einem Klassenlager“. Selbstverständlich geniessen wir es aber auch, zu zweit ein lauschiges Restaurant zu besuchen, weitere, bisher unbekannte Stadtteile zu entdecken oder einen friedlichen Sonntagsnachmittag in einem der zahlreichen Pärke zu verbringen.
(Ka). Das Leben als Hubie (oder die Arbeit am Swiss Business Hub) macht viel Spass. Spannend ist, dass es mit meiner vorherigen Arbeit bei der Osec verwandt ist und doch eine andere, für mich neue Perspektive aufweist (vom Ausland Richtung Schweiz und Standortförderung anstatt Exportförderung). Ich fühle mich im tiefsten New York, wenn ich am Morgen an der Grand Central Station aus der Metro aussteige (besser gesagt, mich durch all die anderen Rush-Hour-Menschen zwänge), durch die Hochhausgassen Richtung 633 3rd Avenue spaziere und dort den Lift in den 30. Stock nehme… Die Aussicht da oben ist grandios. Und ich gebe zu: Sie schlägt jene unseres Apartments!
Fotos Aussicht Büro
Eine unserer liebsten Entdeckungen hier in New York ist „The Rock Shop“ in Brooklyn. Eine kleine Bar mit einem etwa 7x7m kleinen Raum bietet Platz für hervorragende Konzerte. Der Funke vom Musiker zum Publikum springt da schnell, die persönliche Atmosphäre ist einfach grossartig! Vielleicht haben wir sogar einen zukünftigen grossen Musiker entdeckt: Seth Kallen. Als Vorband von Josh Rouse hat er uns überzeugt und mit seinen New York Songs direkt „aus unseren Herzen“ gesungen. Und mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Künstlers (d.h. aus juristischer Sicht vollkommen korrekt und IP-technisch abgesichert) dürfen wir euch hier eine kleine Kostprobe bieten:
Song Seth Kallen
Der Tatsache, dass es für Männer keine „Petite-Abteilung“ gibt und dass frau die schönsten Jeans nicht immer in der „Petite-Abteilung“ findet, haben wir ein sehr amüsantes Erlebnis zu verdanken. Mit dem Ziel, drei Paar Hosen um insgesamt circa 27cm zu kürzen, haben wir den Cleaner in unserer Neighbourhood aufgesucht. Angetroffen haben wir da zwei kleine Chinesen (die ihre Hosen bestimmt auch in der „Petite-Abteilung“ kaufen oder eben selbst kürzen können). Da uns die Lady im Jeans-Shop zuvor gesagt hatte, dass sie ihre Hosen beim Cleaner für USD 8 kürzen lassen könne, mussten wir zunächst mit den zwei Chinesen „märten“, da sie pro Hose USD 15 wollten. Wir haben uns bei USD 11 zu einem Deal gefunden. Hinter dem provisorischen Vorhang haben wir uns in die neuen Hosen-Errungenschaften geschmissen, um dann auf einem Sockel stehend, dem „Gezupfe“ des Chinesen hinzuhalten. Wir glauben, dass die zwei Chinesen uns mögen (ob wegen der „Märterei“ oder der Grösse oder weil wir einfach sympathisch sind, wissen wir nicht). Sie kamen beim Abholen der gekürzten Hosen jedoch richtig in Fahrt und haben rumgeblödelt und den Clown gemacht…und weil sie so nett waren, widmen wir ihnen hier 2-3 Fotos!
Fotos Cleaner
Time flies when you're having fun! Bereits liegen zwei Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 8-monatige Entdeckungsreise.
Unter den folgenden Links findest du einige weitere New-York-Impressionen:
New York - Getting Around
In unserem zweiten New-York-Monat kam uns zu Ohren, dass, wenn man die USA wirklich verstehen will, man Baseball vestehen muss! Das haben wir uns zu Herzen genommen und sind Richtung Mets-Stadium aufgebrochen. Das Stadium ist eindrücklich, der Burger zwar ungesund aber ganz ok… und das Spiel? Ach ja, da war ja noch das Baseball-Spiel. Eine ziemlich langweilige Geschichte! Es scheint, als würden wir die USA nicht verstehen (und wahrscheinlich bleibt’s auch dabei).
Verglichen dazu war das Eröffnungsspiel des US-Opens mit Roger Federer 100-mal spannender und der „rückwärts-durch-die-Beine-hindurch-Schlag“ einfach „AWESOME“!
Damit die Baseball-Burger und Co. nicht ansetzen, betreiben wir auch selbst etwas Sport. Das Joggen dem Hödson entlang, mit umwerfender Sicht auf die Hochhäuser-Skyline von Jersey, geht auch praktisch von alleine. Das hat uns angespornt, uns für den New Yorker Halbmarathon vom 20. März 2011 anzumelden. Wer jedoch an den Start darf, entscheidet Ende November das Los. Mal schauen, ob sie uns beide zulassen oder nur eine(n) oder niemanden… Fest steht, dass, sobald das „Los“ „los“ sagt, bei der einen oder anderen trainingsmässig noch ziemlich was gehen muss :-).
(Mi.) Das Leben als LL.M. Studi an der NYU heisst, einer von ca. 400 LL.M. Studenten aus aller Welt zu sein – 7 davon sind Schweizer. In den Vorlesungen sind wir mit den US-amerikanischen Studentinnen und Studenten zusammen. Die Stunden sind spannend und anders als zu Hause. Hier ist es normal, dass man sich mitten in der Lektion meldet und seine eigene Meinung zum Thema abgibt – auch wenn man noch keine grosse Ahnung von der Sache hat. Wenn jeder noch seine persönliche Bemerkung loswerden will, kann es manchmal mühsam werden. Wir Schweizer können aber auf jeden Fall eine kleine Scheibe von diesem selbstbewussten Auftreten abschneiden.
Die meisten Studenten leben wie wir in einem der beiden Studentenhäuser, Mercer oder D’Agostino, die nicht weit voneinander entfernt liegen. Die Uni-Gebäude mit den Vorlesungsräumen sind alle innerhalb von fünf Gehminuten erreichbar. Es ist speziell. Man fühlt sich wie in einem Uni-Campus – und gleichzeitig ist man mitten in NYC. Und genau diese Mischung zwischen Studenten- und Grossstadtleben macht den Aufenthalt an der NYU einmalig. Wir können mit den Studis in einer der zahlreichen Studentenzimmerpartys abfeiern. In diesen Momenten fühlt man sich manchmal – um die Worte eines geschätzten Mitstudenten zu verwenden – „wie in einem Klassenlager“. Selbstverständlich geniessen wir es aber auch, zu zweit ein lauschiges Restaurant zu besuchen, weitere, bisher unbekannte Stadtteile zu entdecken oder einen friedlichen Sonntagsnachmittag in einem der zahlreichen Pärke zu verbringen.
(Ka). Das Leben als Hubie (oder die Arbeit am Swiss Business Hub) macht viel Spass. Spannend ist, dass es mit meiner vorherigen Arbeit bei der Osec verwandt ist und doch eine andere, für mich neue Perspektive aufweist (vom Ausland Richtung Schweiz und Standortförderung anstatt Exportförderung). Ich fühle mich im tiefsten New York, wenn ich am Morgen an der Grand Central Station aus der Metro aussteige (besser gesagt, mich durch all die anderen Rush-Hour-Menschen zwänge), durch die Hochhausgassen Richtung 633 3rd Avenue spaziere und dort den Lift in den 30. Stock nehme… Die Aussicht da oben ist grandios. Und ich gebe zu: Sie schlägt jene unseres Apartments!
Fotos Aussicht Büro
Eine unserer liebsten Entdeckungen hier in New York ist „The Rock Shop“ in Brooklyn. Eine kleine Bar mit einem etwa 7x7m kleinen Raum bietet Platz für hervorragende Konzerte. Der Funke vom Musiker zum Publikum springt da schnell, die persönliche Atmosphäre ist einfach grossartig! Vielleicht haben wir sogar einen zukünftigen grossen Musiker entdeckt: Seth Kallen. Als Vorband von Josh Rouse hat er uns überzeugt und mit seinen New York Songs direkt „aus unseren Herzen“ gesungen. Und mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Künstlers (d.h. aus juristischer Sicht vollkommen korrekt und IP-technisch abgesichert) dürfen wir euch hier eine kleine Kostprobe bieten:
Song Seth Kallen
Der Tatsache, dass es für Männer keine „Petite-Abteilung“ gibt und dass frau die schönsten Jeans nicht immer in der „Petite-Abteilung“ findet, haben wir ein sehr amüsantes Erlebnis zu verdanken. Mit dem Ziel, drei Paar Hosen um insgesamt circa 27cm zu kürzen, haben wir den Cleaner in unserer Neighbourhood aufgesucht. Angetroffen haben wir da zwei kleine Chinesen (die ihre Hosen bestimmt auch in der „Petite-Abteilung“ kaufen oder eben selbst kürzen können). Da uns die Lady im Jeans-Shop zuvor gesagt hatte, dass sie ihre Hosen beim Cleaner für USD 8 kürzen lassen könne, mussten wir zunächst mit den zwei Chinesen „märten“, da sie pro Hose USD 15 wollten. Wir haben uns bei USD 11 zu einem Deal gefunden. Hinter dem provisorischen Vorhang haben wir uns in die neuen Hosen-Errungenschaften geschmissen, um dann auf einem Sockel stehend, dem „Gezupfe“ des Chinesen hinzuhalten. Wir glauben, dass die zwei Chinesen uns mögen (ob wegen der „Märterei“ oder der Grösse oder weil wir einfach sympathisch sind, wissen wir nicht). Sie kamen beim Abholen der gekürzten Hosen jedoch richtig in Fahrt und haben rumgeblödelt und den Clown gemacht…und weil sie so nett waren, widmen wir ihnen hier 2-3 Fotos!
Fotos Cleaner
Time flies when you're having fun! Bereits liegen zwei Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 8-monatige Entdeckungsreise.
Unter den folgenden Links findest du einige weitere New-York-Impressionen:
New York - Getting Around
Dienstag, 24. August 2010
August 2010
Wir wohnen da, wo es in New York am gemütlichsten ist - im Village. Hier folgen die Strassennamen nicht dem Schema 1,2,3... sondern sie heissen Bleecker-, Mc Dougal-, Sullivan Street... Im Village leben die Leute in den Tag hinein, hier schlägt die kreative Ader New Yorks. Am besten ist dies im Washington Square Park ersichtlich. Da ein Saxophon-Spieler, dort ein Akrobat... Es ist interessant und unterhaltsam, einfach dazusitzen und das Treiben zu beobachten.
In unserer Neighbourhood gibt es viele gemütliche Cafés und Restaurants. Bereits jetzt könnten wir einen Gastro-Führer zusammenstellen. Asiatisch, italienisch, israelisch oder doch lieber griechisch? Die Auswahl ist unglaublich gross.
Unser Apartment befindet sich im 20. Stock, ganz zuoberst im "Studenten-Housing". Nachdem wir die ersten 10 Tage im 6. Stock in einem frisch renovierten Apartment logierten, mussten wir beim Beziehen des neuen Apartments zunächst 2-3 Mal leer schlucken: ein alter Teppich mit einigen Flecken, eine noch ältere Küche mit holz-abblätternden Schubladen... Aber dann: 12 Stunden, eine Mr. Proper Flasche, 2 Teppich-Reinigungs-Sprays und vor allem ein aus unserem Apartment sichtbarer Hammer-Sonnenuntergang später fühlten wir uns so richtig daheim. Die Aussicht lässt sich am besten, einstimmig mit den Amis, mit "AWESOME!!!" beschreiben :-) Wir geniessen einen super Blick übers Village, wer genau hinschaut, erhascht sogar einen Blick auf den Hödson River und vom Bett aus sehen wir die Lichter New Yorks. Mit dem grosszügigen GoodBye-Batzen der Osec-Belegschaft im Sack haben wir schon bald mal das Wassertaxi bestiegen und die IKEA in Brooklyn in Angriff genommen, geplündert, den Batzen super eingesetzt und auch grad komplett "verbutzt"... Seither ist es hier so richtig heimelig (vielen Dank nochmals, Osec). Über die alte Küche und den Flecken-Teppich schauen wir leicht hinweg, denn in der Zwischenzeit lieben wir unser Löftchen und würden es um keinen Preis mehr weggeben!
Fotos Mercer Residence
Etwas ging beim Packen in der Schweiz vergessen - das Rasierkabel von Michi. Der Bart wächst und wächst. die amerikanische Post ist nicht wirklich schnell (oder hängt das Kabel wohl bei der CIA fest und wird auf terroristische Hintergründe überprüft?). Wie dem auch sei. Zum Glück gibt es im Little Italy einen richtigen Barber mit richtigem Schaum und allem Drumherum. Auch zum Zuschauen ein wahres Erlebnis :-).
Fotos Barber
Und dann gibt es hier das Warenhaus Macy's. Auf den 9 Stockwerken kann man sich leicht verlieren! Ausser man geht zielgerichtet in den 5. Stock. Da gibt es die Abteilung "Petite". 1.58m-grosse Frauen finden da Hosen, die perfekt sitzen und um keinen cm gekürzt werden müssen :-))) Ob Highlight oder Verderben wird sich noch zeigen...
Unser erster Ausflug hat uns nach Montauk, dem äussersten Zipfel der Long Island, geführt. Ein bisschen Wellenreiten im Meer, eine Velotour zum Lighthouse und ein Nachtessen im Chowderhouse, einem richtigen Fischer-Restaurant, wo sich die Einheimischen treffen. Auf keinen Fall darf man dort den "Mudslide" verpassen. Ein eisgekühlter Apero (oder doch eher ein Dessert? :-)) Lohnenswert auf alle Fälle!
Fotos Montauk
Die Uni hat begonnen. Und vor allem hat das Kennen-Lernen der Studenten aus der ganzen Welt begonnen. Wo geht das besser als im Nachtleben New Yorks? :-) Es ist durchaus spannend, wenn Inder, Griechen, Slowenen, Dänen, Italiener, Japaner, Mexikaner, Spanier, Deutsche und Schweizer zusammen Party machen...
Time flies when you're having fun! Bereits liegt ein Monat New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 9-monatige Entdeckungsreise.
Unter den folgenden Links findest du einige weiter New-York-Impressionen:
Fotos New York
Fotos abstrakt
In unserer Neighbourhood gibt es viele gemütliche Cafés und Restaurants. Bereits jetzt könnten wir einen Gastro-Führer zusammenstellen. Asiatisch, italienisch, israelisch oder doch lieber griechisch? Die Auswahl ist unglaublich gross.
Unser Apartment befindet sich im 20. Stock, ganz zuoberst im "Studenten-Housing". Nachdem wir die ersten 10 Tage im 6. Stock in einem frisch renovierten Apartment logierten, mussten wir beim Beziehen des neuen Apartments zunächst 2-3 Mal leer schlucken: ein alter Teppich mit einigen Flecken, eine noch ältere Küche mit holz-abblätternden Schubladen... Aber dann: 12 Stunden, eine Mr. Proper Flasche, 2 Teppich-Reinigungs-Sprays und vor allem ein aus unserem Apartment sichtbarer Hammer-Sonnenuntergang später fühlten wir uns so richtig daheim. Die Aussicht lässt sich am besten, einstimmig mit den Amis, mit "AWESOME!!!" beschreiben :-) Wir geniessen einen super Blick übers Village, wer genau hinschaut, erhascht sogar einen Blick auf den Hödson River und vom Bett aus sehen wir die Lichter New Yorks. Mit dem grosszügigen GoodBye-Batzen der Osec-Belegschaft im Sack haben wir schon bald mal das Wassertaxi bestiegen und die IKEA in Brooklyn in Angriff genommen, geplündert, den Batzen super eingesetzt und auch grad komplett "verbutzt"... Seither ist es hier so richtig heimelig (vielen Dank nochmals, Osec). Über die alte Küche und den Flecken-Teppich schauen wir leicht hinweg, denn in der Zwischenzeit lieben wir unser Löftchen und würden es um keinen Preis mehr weggeben!
Fotos Mercer Residence
Etwas ging beim Packen in der Schweiz vergessen - das Rasierkabel von Michi. Der Bart wächst und wächst. die amerikanische Post ist nicht wirklich schnell (oder hängt das Kabel wohl bei der CIA fest und wird auf terroristische Hintergründe überprüft?). Wie dem auch sei. Zum Glück gibt es im Little Italy einen richtigen Barber mit richtigem Schaum und allem Drumherum. Auch zum Zuschauen ein wahres Erlebnis :-).
Fotos Barber
Und dann gibt es hier das Warenhaus Macy's. Auf den 9 Stockwerken kann man sich leicht verlieren! Ausser man geht zielgerichtet in den 5. Stock. Da gibt es die Abteilung "Petite". 1.58m-grosse Frauen finden da Hosen, die perfekt sitzen und um keinen cm gekürzt werden müssen :-))) Ob Highlight oder Verderben wird sich noch zeigen...
Unser erster Ausflug hat uns nach Montauk, dem äussersten Zipfel der Long Island, geführt. Ein bisschen Wellenreiten im Meer, eine Velotour zum Lighthouse und ein Nachtessen im Chowderhouse, einem richtigen Fischer-Restaurant, wo sich die Einheimischen treffen. Auf keinen Fall darf man dort den "Mudslide" verpassen. Ein eisgekühlter Apero (oder doch eher ein Dessert? :-)) Lohnenswert auf alle Fälle!
Fotos Montauk
Die Uni hat begonnen. Und vor allem hat das Kennen-Lernen der Studenten aus der ganzen Welt begonnen. Wo geht das besser als im Nachtleben New Yorks? :-) Es ist durchaus spannend, wenn Inder, Griechen, Slowenen, Dänen, Italiener, Japaner, Mexikaner, Spanier, Deutsche und Schweizer zusammen Party machen...
Time flies when you're having fun! Bereits liegt ein Monat New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 9-monatige Entdeckungsreise.
Unter den folgenden Links findest du einige weiter New-York-Impressionen:
Fotos New York
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