Wir wohnen da, wo es in New York am gemütlichsten ist - im Village. Hier folgen die Strassennamen nicht dem Schema 1,2,3... sondern sie heissen Bleecker-, Mc Dougal-, Sullivan Street... Im Village leben die Leute in den Tag hinein, hier schlägt die kreative Ader New Yorks. Am besten ist dies im Washington Square Park ersichtlich. Da ein Saxophon-Spieler, dort ein Akrobat... Es ist interessant und unterhaltsam, einfach dazusitzen und das Treiben zu beobachten.
In unserer Neighbourhood gibt es viele gemütliche Cafés und Restaurants. Bereits jetzt könnten wir einen Gastro-Führer zusammenstellen. Asiatisch, italienisch, israelisch oder doch lieber griechisch? Die Auswahl ist unglaublich gross.
Unser Apartment befindet sich im 20. Stock, ganz zuoberst im "Studenten-Housing". Nachdem wir die ersten 10 Tage im 6. Stock in einem frisch renovierten Apartment logierten, mussten wir beim Beziehen des neuen Apartments zunächst 2-3 Mal leer schlucken: ein alter Teppich mit einigen Flecken, eine noch ältere Küche mit holz-abblätternden Schubladen... Aber dann: 12 Stunden, eine Mr. Proper Flasche, 2 Teppich-Reinigungs-Sprays und vor allem ein aus unserem Apartment sichtbarer Hammer-Sonnenuntergang später fühlten wir uns so richtig daheim. Die Aussicht lässt sich am besten, einstimmig mit den Amis, mit "AWESOME!!!" beschreiben :-) Wir geniessen einen super Blick übers Village, wer genau hinschaut, erhascht sogar einen Blick auf den Hödson River und vom Bett aus sehen wir die Lichter New Yorks. Mit dem grosszügigen GoodBye-Batzen der Osec-Belegschaft im Sack haben wir schon bald mal das Wassertaxi bestiegen und die IKEA in Brooklyn in Angriff genommen, geplündert, den Batzen super eingesetzt und auch grad komplett "verbutzt"... Seither ist es hier so richtig heimelig (vielen Dank nochmals, Osec). Über die alte Küche und den Flecken-Teppich schauen wir leicht hinweg, denn in der Zwischenzeit lieben wir unser Löftchen und würden es um keinen Preis mehr weggeben!
Fotos Mercer Residence
Etwas ging beim Packen in der Schweiz vergessen - das Rasierkabel von Michi. Der Bart wächst und wächst. die amerikanische Post ist nicht wirklich schnell (oder hängt das Kabel wohl bei der CIA fest und wird auf terroristische Hintergründe überprüft?). Wie dem auch sei. Zum Glück gibt es im Little Italy einen richtigen Barber mit richtigem Schaum und allem Drumherum. Auch zum Zuschauen ein wahres Erlebnis :-).
Fotos Barber
Und dann gibt es hier das Warenhaus Macy's. Auf den 9 Stockwerken kann man sich leicht verlieren! Ausser man geht zielgerichtet in den 5. Stock. Da gibt es die Abteilung "Petite". 1.58m-grosse Frauen finden da Hosen, die perfekt sitzen und um keinen cm gekürzt werden müssen :-))) Ob Highlight oder Verderben wird sich noch zeigen...
Unser erster Ausflug hat uns nach Montauk, dem äussersten Zipfel der Long Island, geführt. Ein bisschen Wellenreiten im Meer, eine Velotour zum Lighthouse und ein Nachtessen im Chowderhouse, einem richtigen Fischer-Restaurant, wo sich die Einheimischen treffen. Auf keinen Fall darf man dort den "Mudslide" verpassen. Ein eisgekühlter Apero (oder doch eher ein Dessert? :-)) Lohnenswert auf alle Fälle!
Fotos Montauk
Die Uni hat begonnen. Und vor allem hat das Kennen-Lernen der Studenten aus der ganzen Welt begonnen. Wo geht das besser als im Nachtleben New Yorks? :-) Es ist durchaus spannend, wenn Inder, Griechen, Slowenen, Dänen, Italiener, Japaner, Mexikaner, Spanier, Deutsche und Schweizer zusammen Party machen...
Time flies when you're having fun! Bereits liegt ein Monat New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 9-monatige Entdeckungsreise.
Unter den folgenden Links findest du einige weiter New-York-Impressionen:
Fotos New York
Fotos abstrakt