Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, welche Aufgaben eigentlich den Hubie (=Karin/Angestellte am Swiss Business Hub) auf Trab halten?! Zu den bisher Spannendsten gehören die folgenden:
Einerseits die Organisation einer Delegationsreise für 5 amerikanische Experten aus den Bereichen Manufacturing & Apprenticeship in die Schweiz. Besucht wurden diverse Schweizer Firmen, u.a. die ABB, Longines... Das Ziel dieser Reise war es, dass die 5 Experten das vorbildliche duale Ausbildungssystem der Schweiz kennen lernen und die gewonnenen Erkenntnisse zurück in die USA bringen.
Andererseits die Organisation des Manufacturing Summits, der gerade anschliessend an diese Delegationsreise in Washington stattgefunden hat. Mit von der Partie waren da nebst den 5 aus der Schweiz zurück gekehrten Experten spannende Speakers aus der Schweiz und den USA (u.a. der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, 2 US-Senatoren...) sowie rund 150 Teilnehmer - alles Schlüsselfiguren aus den Bereichen Manufacturing & Apprenticeship. Dieser Summit hat viele Fragen zum amerikanischen Apprenticeship/Manufacturing-System aufgeworfen, zu Diskussionen angeregt, wichtige Leute zusammen gebracht, Kräfte mobilisiert sowie gleichzeitig durch die Präsentation des Schweizer Ausbildungssystems Image-fördernd für die Schweiz gewirkt.
Wir haben es uns nicht entgehen lassen, das Wochenende vor dem Manufacturing Summit privat in Washington zu verbringen. Besonders spannend war es, die wichtigen, politischen Orte wie das White House, das Capitol oder das Supreme Court Gebäude zu sehen (leider nur von aussen!). Einmalig ist, dass rund um die Mall alle Museen gratis besucht werden können. Wir waren beeindruckt vom Contemporary Teil in der National Gallery of Art. Besonders angetan hat es uns der Stadtteil Georgetown. Den Häusern merkt man bereits den Einfluss der Südstaaten an. Sie sind klein und fein, und die Atmosphäre da ist einfach heimelig. Hier einige Washington-Impressionen.
Verglichen mit New York ist Washington klein, ruhig, und fast schon etwas langweilig :-). So haben wir uns beide wieder auf unser New York gefreut.
"Hi Sistas!" So wurden unsere nächsten Gäste am Flughafen vom Zollbeamten begrüsst. Und hier sind sie :-). Ganz nach dem Motto "wenn Engel reisen, lacht der Himmel" hat während dem Besuch der Sistas die Sonne auch tatsächlich durchgehend geschienen, und gemeinsam haben wir das goldige, spätherbstliche New York entdeckt (zugegeben: mit einigen eingeschobenen Shopping-Hours :-)). "Es war sehr schön, euch bei uns zu haben, Sistas."
Inzwischen haben wir die Museums-Saison eröffnet. An einem "late Sunday morning" haben wir im Whitney-Musem das Bild "early Sunday morning" von Edward Hopper entdeckt. Sehr eindrücklich, weil eine Kopie davon seit 20 Jahren in Michis (und nun in der gemeinsamen Wohnung in Zürich) hängt.
Es gibt jede Art Restaurant in New York, vom Libanesischen über das Griechenische zum Äthiopischen! Aber eines fehlt: Das Kanadische. Darauf aufmerksam gemacht hat uns ein Komiker im Comedy Club. Offenbar steckt in seinem "Sich-Lustig-Machen" ein gutes Quäntchen Wahrheit. Dies ist tatsächlich eine Lücke im mannigfaltigen New Yorker Gastro-Angebot. Die typisch kanadische Küche scheint nicht zu existieren!?
Und da wir schon beim Kulinarischen sind: Was ist ein Tofurkey? Das ist die Speise, die an Thanksgiving den Vegetariern anstelle von Turkey serviert wird :-). In den USA ist Thanksgiving ein staatlicher Feiertag, der am vierten Donnerstag des Monats November gefeiert wird. Es ist das wichtigste Familienfest des Jahres, wichtiger gar als Weihnachten. Der US-Präsident nimmt an Thanksgiving in einer Zeremonie die Truthähne entgegen, die dem Weissen Haus von der Geflügelindustrie geschenkt werden. George Bush sen. war der erste, der die Tiere bei dieser Gelegenheit scherzhaft "begnadigte" und damit eine Tradition begründete, der seither alle Präsidenten gefolgt sind. Die Truthähne, die uns von der Uni offeriert wurden, haben wir nicht begnadigt, sondern mit Genuss verspiesen :-).
Fotos Thanksgiving
Immer wieder AWESOME: Spazieren oder Joggen am Hödson River. Hier einige Impressionen.
Time flies when you're having rum, eh fun! Bereits liegen vier Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 6-monatige Entdeckungsreise.
Unter dem folgenden Link findest du einige weitere New York Impressionen:
New York - Getting around
