Sind der Schnee und die Skipisten in den USA wirklich so anders als in den Alpen? Mit dieser Frage im Gepäck haben wir uns mit 7 weiteren LL.M. Studenten auf den Weg von New York nach Beaver Creek in Colorado gemacht. Da durften wir alle im wunderschönen Ferienhaus der Eltern eines Mitstudenten wohnen, welches definitiv den Standard eines Fünfsterne-Hotels übertroffen hat! Vom Hot-Tub im Garten, zum Cheminée in der Stube (zwar amerikanisch-halb-künstlich mit on- und off-Funktion per Fernbedienung, aber immerhin echter Flamme und nicht minder gemütlich) bis zur unschlagbaren Gastfreundschaft unseres Gastgebers hat es an gar nichts gefehlt! Wettermässig hatten wir das volle Programm: Sonnig-warm, um an unserem Teint zu arbeiten :-) (Worte unseres Gastgebers); Schneefall, um dem Neu-Schnee-Vergnügen zu frönen; und minus-20-Grad Celsius, um bei "Chuenagel" und Süppchen auch die Skihütte zu geniessen! Es gibt auffallend viele Buckelpisten, schätzungsweise jede Dritte! Für den EINEN ein wahres Paradies, für die ANDERE zwar gute Abwechslung, aber irgendwann zu bucklig! Tja, und wir müssen zugeben: Der Schnee ist da schon erste Klasse! Leichter und pulvriger als wir es uns gewohnt sind von den Alpen. Das Skifahren geht selbst bei 30cm Neuschnee wie von alleine. Und so haben wir die Skipisten während 6 Tagen von oben bis unten und von rechts nach links 200% ausgekostet! Unserer Meinung nach punkten die Alpen aber klar mit schöneren Aussichten und charmanteren Bergdörfchen (welche wir in Colorado eher als Walt Disney Dörfchen empfunden haben). Auch den Après-Ski scheinen sie nicht zu kennen :-). Es hat uns sehr gut getan, mal wieder aus der Grossstadt rauszukommen, intensiv Natur-Luft zu schnuppern, in die Weite zu schauen und von Wäldern und Hügeln umgeben zu sein. Eins steht fest: Das AWESOME des Monats Januar geht an unsere Skiwoche in Beaver Creek!
Fotos Beaver Creek
Man leihe 4 Fondue-Caquelons im Schweizer Restaurant Swizz aus (was etwas Überredungskünste brauchte, schliesslich aber vom Schweizer Wirtepaar sehr freundlich akzeptiert wurde), kaufe eine 5kg Gruyère-Vacherin-Mischung, 18 Flaschen Weisswein, 3 Flaschen Kirsch, 20 Baguettes sowie genügend Knoblauch, Muskatnuss, Pfeffer, Paprika... und losgehen kann der Fondue-Plausch mit 25 Studenten aus der ganzen Welt :-)! Natürlich durfte da die urchige Musik nicht fehlen, und so haben der "Nidwaldner Bödeler" und "Am schöne Zürisee" den Abend musikalisch umrahmt. Das Fondue-Rühr-Dream-Team (bestehend aus 4 strammen Schweizer Jungs) hat alles gegeben und 2 leckere Fondue-Runden hingezaubert! Der Organisationsaufwand hat sich gelohnt, der Fondue-Abend kam gut an (auch wenn der Kirsch dem Spanier etwas spanisch vorkam... oder doch eher wie Wasser? und viel zu schnell runterging :-)).
Fotos Fondue Abend
Wer kennt es nicht, das "I ♥ NY" Logo?! Die Geschichte dahinter dürfte aber einigen unbekannt sein: Dieses Logo hat in den 70-er Jahren die Stadt New York gerettet! New York war damals tief verschuldet, nahe am Bankrott und gezeichnet durch Kriminalität und Armut. Viele Bewohner sind aus der Stadt geflohen. New York brauchte Geld, und zwar schnell! Aus der Verzweiflung heraus kam der Staat New York zur Einsicht, dass der "Tourismus" Schlüssel zum Erfolg sein könnte, hatte er doch mit Broadway und Outdoor Aktivitäten (in Up-State NY) sehr viel zu bieten. Erstaunlicherweise gab der Staat New York bis damals so wenig Geld für Tourismus aus wie kein anderer US-Staat. Mit einem 4.3 Millionen Budget sollte New York ab sofort als "the place to be" vermarktet werden! Ein gewieftes Marketing-Team hat daraufhin den Slogan und das Logo "I ♥ NY" entwickelt. Abgerundet wurde die Kampagne durch den Song "I love New York". Die Idee dahinter war, dass bekannte Broadway-Persönlichkeiten den Song singen und vom Broadway auf die Strasse bringen sollten. Die Kampagne hat eingeschlagen und war ein Riesen-Erfolg. New York hat sich vom Fast-Bankrott (1975) zur zurückgewonnenen Zahlungsfähigkeit (1981) bis zum Wirtschaftsboom (1983) gewandelt! Uns gefällt diese Geschichte, und wir haben das "I ♥ NY" Logo umso mehr in unser Herz geschlossen.
BMW lautet die Brücken-Reihenfolge-Eselsbrücke am East River von Süden Richtung Norden: Brooklyn-Bridge, Manhattan-Bridge und Williamsburg-Bridge. Wo die Uferpromenade des Hödsons zum Flanieren einlädt, ist es dem East River entlang eher urban-industriell, was aber durchaus auch seinen Reiz hat:
Fotos BMW
Mein Arbeitsweg (Karin) führt mich durch die Grand Central Station. Das heisst, mich morgens und abends durch Massen von Menschen zu quetschen und zu kämpfen und nur schrittchenweise zum Ausgang zu gelangen... Davon hab ich ein kleines Filmchen gemacht :-). Auf einer Skala von 1-10 (wobei 1 wenig Leute und 10 zu viele Leute bedeutet) würde ich den eingefangenen Morgen des 26. Januars 2011 mit 7 bewerten...
Movie Rush Hour
Time flies when you're having fun! Bereits liegen 6 Monate New York hinter uns. Wir freuen uns auf die noch verbleibende 4-monatige Entdeckungsreise.
New York abstrakt

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